{"id":28321,"date":"2025-05-28T09:22:06","date_gmt":"2025-05-28T07:22:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.md-elektronik.com\/?p=28321"},"modified":"2025-05-28T09:22:08","modified_gmt":"2025-05-28T07:22:08","slug":"sichere-datenuebertragung-in-vernetzten-fahrzeugen-das-rueckgrat-moderner-mobilitaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.md-elektronik.com\/de\/sichere-datenuebertragung-in-vernetzten-fahrzeugen-das-rueckgrat-moderner-mobilitaet\/","title":{"rendered":"Sichere Daten\u00fcbertragung in vernetzten Fahrzeugen \u2013 Das R\u00fcckgrat moderner Mobilit\u00e4t"},"content":{"rendered":"\n\t<div id=\"gap-2118326167\" class=\"gap-element clearfix\" style=\"display:block; height:auto;\">\n\t\t\n<style>\n#gap-2118326167 {\n  padding-top: 30px;\n}\n<\/style>\n\t<\/div>\n\t\n\n<p>Moderne Fahrzeuge haben sich zu vernetzten High-Tech-Systemen entwickelt. Insbesondere beim autonomen Fahren fallen gro\u00dfe Datenmengen an, die in Echtzeit \u00fcbertragen werden m\u00fcssen. Die sichere \u00dcbertragung dieser Datenstr\u00f6me ist entscheidend, denn ein Ausfall oder Fehler in der Datenkommunikation kann in sicherheitskritischen Situationen schwerwiegende Folgen haben. Um dies zu vermeiden, investieren die Automobilhersteller und ihre Zulieferer massiv in zuverl\u00e4ssige Daten\u00fcbertragungstechnologien. Doch welche sind das und was macht sie so sicher?<\/p>\n\t<div id=\"gap-1045786795\" class=\"gap-element clearfix\" style=\"display:block; height:auto;\">\n\t\t\n<style>\n#gap-1045786795 {\n  padding-top: 30px;\n}\n<\/style>\n\t<\/div>\n\t\n\n<div class=\"message-box relative table-of-contents-message-box\" style=\"padding-top:30px;padding-bottom:30px;\"><div class=\"message-box-bg-image bg-fill fill\" ><\/div><div class=\"message-box-bg-overlay bg-fill fill\" ><\/div><div class=\"container relative\"><div class=\"inner last-reset\">\n\n<div class=\"row align-equal align-center\"  id=\"row-1785615774\">\n\n\n\t<div id=\"col-230657970\" class=\"col small-12 large-12\"  >\n\t\t\t\t<div class=\"col-inner\"  >\n\t\t\t\n\t\t\t<script type=\"text\/javascript\">\n\tvar dpc_lang = 'de';\n\tvar dpc_current_language = 'de';\n\tvar dpc_plugin_url = 'https:\/\/www.md-elektronik.com\/wp-content\/plugins\/delucks-seo';\n    var ajaxurl = 'https:\/\/www.md-elektronik.com\/wp-admin\/admin-ajax.php';\n<\/script>\n\n\n\n\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\n\n<\/div>\n\n<\/div><\/div><\/div>\n\t<div id=\"gap-1240217468\" class=\"gap-element clearfix\" style=\"display:block; height:auto;\">\n\t\t\n<style>\n#gap-1240217468 {\n  padding-top: 30px;\n}\n<\/style>\n\t<\/div>\n\t\n\n<h2><strong>Datenflut und steigende Anforderungen<\/strong><\/h2>\n<p>Die Datenmenge, die in einem Fahrzeug erzeugt wird, w\u00e4chst seit Jahren immer weiter an. Sensoren f\u00fcr Fahrerassistenzsysteme (Advanced Driver Assistance Systems, <a href=\"https:\/\/www.md-elektronik.com\/de\/adas\/\">ADAS<\/a>) &#8211; von Kameras \u00fcber <a href=\"https:\/\/www.md-elektronik.com\/de\/radar\/\">Radar<\/a> bis hin zu <a href=\"https:\/\/www.md-elektronik.com\/de\/lidar\/\">Lidar<\/a> &#8211; erzeugen einen Datenstrom im Gigabit-Bereich. Heutige Versuchsfahrzeuge f\u00fcr hochautomatisiertes Fahren erreichen bereits Datenraten um 5 Gbit\/s (ca. 625 MB\/s). Einzelne hochaufl\u00f6sende Kameras k\u00f6nnen dabei Bandbreiten von bis zu 3,5 Gbit\/s beanspruchen. Diese enorme Datenflut muss im Fahrzeug verz\u00f6gerungsfrei verteilt werden, damit zentrale Steuerger\u00e4te (\u201eVehicle Computer\u201c) in Bruchteilen von Sekunden die richtigen Entscheidungen treffen k\u00f6nnen. Gleichzeitig erfordern neue Funktionen eine immer h\u00f6here Zuverl\u00e4ssigkeit der Datenwege: Zeitkritische Informationen wie Bremsbefehle oder Kollisionswarnungen d\u00fcrfen auf keinen Fall verloren gehen oder zu sp\u00e4t ankommen. Die Schl\u00fcsselanforderungen an Bordnetze lauten daher: hohe Bandbreite, Zuverl\u00e4ssigkeit\/Sicherheit und geringe <a href=\"https:\/\/www.md-elektronik.com\/de\/latenz\/\">Latenz<\/a>. Um diese Anforderungen zu erf\u00fcllen, setzen moderne Fahrzeuge zunehmend auf ein einheitliches, Ethernet-basiertes Bordnetz. Gegen\u00fcber den bisherigen heterogenen Netzwerken (CAN, LIN, FlexRay, MOST etc.) bietet Ethernet die Skalierbarkeit und &#8211; dank neuer Protokollerweiterungen &#8211; Mechanismen f\u00fcr bestm\u00f6gliche Latenzen und Ausfallsicherheit. Heutige Fahrzeuge verf\u00fcgen teilweise \u00fcber mehr als 150 Steuerger\u00e4te, die Daten austauschen. Ohne ein leistungsf\u00e4higes Netzwerk w\u00e4re diese steigende Komplexit\u00e4t kaum beherrschbar.<\/p>\n<h2><strong>Datenleitungen und Steckverbinder<\/strong><\/h2>\n<p>Die Datenleitungen im Fahrzeug sind das R\u00fcckgrat moderner Bordnetzarchitekturen. Heute werden \u00fcberwiegend verdrillte Kupferkabel verwendet, die meist als Single Pair Ethernet (SPE) ausgef\u00fchrt sind. Twisted Pairs haben den Vorteil, dass St\u00f6reinfl\u00fcsse und \u00dcbersprechen deutlich reduziert werden k\u00f6nnen. Durch die Wahl zwischen ungeschirmten und geschirmten Varianten kann ein geeignetes EMV-Konzept (Elektromagnetische Vertr\u00e4glichkeit) umgesetzt werden. In Umgebungen mit hoher St\u00f6rstrahlung (z. B. in der N\u00e4he von Elektromotoren) werden h\u00e4ufig geschirmte Twisted-Pair-Kabel eingesetzt, w\u00e4hrend in \u201eruhigeren\u201c Bereichen ungeschirmte Kabel Gewicht und Kosten sparen. Wichtig ist auch die mechanische Belastbarkeit: Fahrzeugkabel m\u00fcssen Vibrationen, Temperaturschwankungen und Feuchtigkeit \u00fcber viele Jahre aushalten, ohne an \u00dcbertragungsqualit\u00e4t einzub\u00fc\u00dfen. Ebenso kritisch sind die Steckverbindungen. Hier entscheidet sich, ob die Datenverbindungen auch unter Ersch\u00fctterungen dauerhaft stabil bleiben. Anders als im Geb\u00e4udebereich, wo meist RJ45-Steckverbinder \u00fcblich sind, setzt die Automobilindustrie auf spezielle, robuste Stecksysteme. Diese verf\u00fcgen \u00fcber Verschraubungen oder Verriegelungen, die ein unbeabsichtigtes L\u00f6sen bei Vibrationen zuverl\u00e4ssig verhindern. Solche Hochleistungssteckverbinder erf\u00fcllen alle g\u00e4ngigen Automobilstandards und k\u00f6nnen mit verschiedenen Kabeltypen (STP, UTP etc.) eingesetzt werden. F\u00fcr sicherheitskritische Anwendungen (z.B. autonome Fahrfunktionen) gibt es zus\u00e4tzliche Sicherungsmechanismen wie die Connector Position Assurance (CPA), die ein unbeabsichtigtes L\u00f6sen des Steckers verhindert und nur dann einrastet, wenn die Verbindung vollst\u00e4ndig gesteckt ist. Solche Hardware-Innovationen der Zulieferer sorgen daf\u00fcr, dass die Datenwege auch in rauer Umgebung dauerhaft stabil bleiben. F\u00fcr die Zukunft werden bereits optische Daten\u00fcbertragungstechnologien diskutiert, die nicht nur f\u00fcr extreme Bandbreiten bestens geeignet sind, sondern auch eine enorme elektromagnetische Vertr\u00e4glichkeit aufweisen.<\/p>\n<h2><strong>Protokolle, Standards &amp; Gremien<\/strong> &nbsp;<\/h2>\n<p>Als kommunikative \u201cSprache\u201d der Fahrzeugnetzwerke hat sich Ethernet etabliert, das an die speziellen Anforderungen im Fahrzeug angepasst wurde. Im Gegensatz zum klassischen Ethernet z.B. im B\u00fcro (mit vier Adernpaaren) kommt im Fahrzeug Single Pair Ethernet (SPE), sog. <a href=\"https:\/\/www.md-elektronik.com\/de\/automotive-ethernet\/\">Automotive Ethernet<\/a> zum Einsatz &#8211; also Ethernet \u00fcber nur ein verdrilltes Adernpaar, das Platz und Gewicht spart und sich besonders f\u00fcr die beengten und anspruchsvollen Bedingungen im Fahrzeug eignet.<\/p>\n<p>Standards spielen dabei eine zentrale Rolle: Sie sorgen f\u00fcr das reibungslose Zusammenspiel von Komponenten unterschiedlicher Hersteller, definieren verbindliche Leistungs- und Pr\u00fcfkriterien und erm\u00f6glichen die zuverl\u00e4ssige Skalierung neuer Technologien in die Gro\u00dfserie. Ohne international anerkannte Standards wie die IEEE-Standards oder die Testspezifikationen der OPEN Alliance w\u00e4re eine einheitliche, sichere und interoperable Ethernet-Kommunikation im Fahrzeug kaum realisierbar &#8211; vor allem nicht bei den engen Taktzeiten und hohen Qualit\u00e4tsanforderungen moderner Fahrzeuge. F\u00fcr OEMs und Zulieferer sind diese Standards daher unverzichtbar, um Entwicklungsrisiken zu minimieren, Zertifizierungen zu bestehen und technologische Investitionen langfristig abzusichern.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus stellen diese Standards sicher, dass kritische Systeme wie Notbremsassistenten, Spurhaltefunktionen oder autonome Fahrentscheidungen zuverl\u00e4ssig \u00fcber standardisierte, robuste Kommunikationswege gesteuert werden k\u00f6nnen &#8211; ein elementarer Baustein f\u00fcr die funktionale Sicherheit und Fehlerfreiheit in sicherheitskritischen Fahrzeugarchitekturen.<\/p>\n<p><u>Wichtige Standards sind: <\/u><\/p>\n<p>\u2794<strong>100BASE-T1 (IEEE 802.3bw)<\/strong> &#8211; 100 Mbit\/s \u00fcber eine Kupferdoppelader. Bereits seit einigen Jahren in Serienfahrzeugen z.B. f\u00fcr Kamera- und Sensordaten im Einsatz.<\/p>\n<p>\u2794<strong>1000BASE-T1 (IEEE 802.3bp)<\/strong> &#8211; 1 Gbit\/s \u00fcber eine Kupferdoppelader. Dient als Gigabit-Backbone im Fahrzeug, \u00fcber den mehrere Steuerger\u00e4te (ECUs) mit hoher Geschwindigkeit miteinander kommunizieren k\u00f6nnen. Gigabit-Ethernet wird heute z. B. f\u00fcr zentrale Infotainment-Netzwerke und ADAS-Sensorfusion eingesetzt.<\/p>\n<p>\u2794<strong>2,5\/5\/10GBASE-T1 (IEEE 802.3ch)<\/strong> \u2013 2,5\/5\/10 Gbit\/s \u00fcber eine Kupferdoppelader. Dient als Multigigabit-Backbone im Fahrzeug, \u00fcber den mehrere Steuerger\u00e4te (ECUs) mit hoher Geschwindigkeit miteinander kommunizieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>\u2794<strong>10BASE-T1S (IEEE 802.3cg)<\/strong> &#8211; 10 Mbit\/s \u00fcber eine Kupferdoppelader mit Multidrop-Busf\u00e4higkeit. Dieser Standard erm\u00f6glicht den Anschluss mehrerer Sensoren\/Aktoren an eine gemeinsame Leitung, wodurch Verkabelung und Gewicht eingespart werden. 10BASE-T1S eignet sich besonders f\u00fcr einfache Sensoren\/Aktoren in Zonenarchitekturen, damit nicht jeder kleine Knoten ein eigenes Kabel zum zentralen Switch ben\u00f6tigt.<\/p>\n<p>Eine weitere wichtige Norm ist die ISO 26262 (Functional Safety): Diese internationale Norm regelt die funktionale Sicherheit von elektrischen und elektronischen Systemen in Stra\u00dfenfahrzeugen und legt fest, wie Risiken systematisch identifiziert, bewertet und minimiert werden m\u00fcssen. Netzwerkkomponenten f\u00fcr sicherheitskritische Funktionen m\u00fcssen nach sogenannten ASIL-Levels (Automotive Safety Integrity Levels) klassifiziert werden &#8211; von ASIL A (geringes Risiko) bis ASIL D (h\u00f6chstes Risiko). NXP, ein weltweit f\u00fchrender Halbleiterhersteller mit starkem Fokus auf Automobilanwendungen, bietet beispielsweise einen ASIL-B-konformen 1000BASE-T1-Transceiver &#8211; also einen Ethernet-\u00dcbertrager f\u00fcr Gigabit-Kommunikation \u00fcber eine einzelne verdrillte Kupferdoppelader &#8211; an, der speziell f\u00fcr den Einsatz in sicherheitskritischen Fahrzeugarchitekturen entwickelt wurde und erweiterte Diagnose- und Sicherheitsfunktionen wie integrierte Fehlertoleranz und Zustands\u00fcberwachung unterst\u00fctzt. Solche Komponenten sind sicherheitsrelevant, weil sie sicherstellen, dass lebenswichtige Daten &#8211; etwa f\u00fcr Lenkung, Bremsen oder Kollisionsvermeidung &#8211; auch bei St\u00f6rungen zuverl\u00e4ssig \u00fcbertragen werden. Eine reibungslose Kommunikation zwischen den Systemen ist Grundvoraussetzung, um Fehlfunktionen zu erkennen und Fehlerpfade zu unterbrechen.<\/p>\n<h2><strong>Redundanz und funktionale Sicherheit <\/strong><\/h2>\n<p>Hohe Datenraten allein reichen nicht aus &#8211; Netzwerke m\u00fcssen auch ausfallsicher sein. Nach ISO 26262 darf kein Einzelfehler zum Verlust einer sicherheitskritischen Funktion f\u00fchren. In der E\/E-Architektur kommen daher Redundanzkonzepte zum Einsatz. Ein Ansatz ist die physikalische Redundanz: Kritische Sensoren oder Aktoren (z. B. bei Steer-by-Wire) werden \u00fcber zwei unabh\u00e4ngige Datenleitungen mit Steuerger\u00e4ten verbunden. F\u00e4llt eine Verbindung aus, \u00fcbernimmt die zweite. Hinzu kommen protokollseitige Redundanzen, z.B. durch Frame Replication: Jedes sicherheitskritische Datenpaket wird gleichzeitig \u00fcber zwei verschiedene Pfade im Netzwerk gesendet (definiert in IEEE 802.1CB der Time-Sensitive Networking Extensions). Der Empf\u00e4nger verwendet das erste fehlerfreie Paket und verwirft Duplikate. Time-Sensitive Networking (TSN), eine Erweiterung des IEEE 802.1-Standards f\u00fcr determinierte, zeitkritische Daten\u00fcbertragung, erm\u00f6glicht durch Zeitsynchronisation, zeitgesteuerte Daten\u00fcbertragung und Flusskontrolle eine deterministische Kommunikation mit sehr geringen Latenzzeiten. Damit k\u00f6nnen auch Brems- oder Lenkfunktionen \u00fcber Ethernet abgewickelt werden, ohne dass verz\u00f6gerte oder verlorene Pakete zu gef\u00e4hrlichen Situationen f\u00fchren.<\/p>\n<h2><strong>Zonenarchitektur als Zukunftsmodell<\/strong><\/h2>\n<p>Ein weiterer Trend ist die zonale E\/E-Architektur. Statt vieler verteilter Dom\u00e4nensteuerger\u00e4te (f\u00fcr Motor, Fahrwerk, Karosserie etc.) setzt man auf wenige zentrale Hochleistungsrechner und sogenannte Zonensteuerger\u00e4te in den Fahrzeugbereichen (vorne, hinten, links, rechts). Diese Zonensteuerger\u00e4te b\u00fcndeln die Sensoren und Aktoren ihrer Region und kommunizieren \u00fcber leistungsf\u00e4hige Datenleitungen mit dem Zentralrechner. Automotive Ethernet ist dabei die Schl\u00fcsseltechnologie, um die Zonen mit dem Zentralrechner (h\u00e4ufig als Gigabit-Backbone) zu verbinden. Gleichzeitig vernetzt innerhalb der Zone ein einfacher 10BASE-T1S-Bus die lokalen Sensoren und Aktoren. Diese Kombination reduziert nicht nur die L\u00e4nge, Komplexit\u00e4t und das Gewicht der Verkabelung erheblich, da nicht mehr jeder Sensor ein eigenes Kabel zur Zentrale ben\u00f6tigt. Zudem leistet die Zonenarchitektur einen wichtigen Beitrag zur funktionalen Sicherheit: Lokale Fehler &#8211; etwa ein defekter Sensor oder eine fehlerhafte Verbindung &#8211; bleiben auf die jeweilige Zone beschr\u00e4nkt und wirken sich nicht auf das gesamte Fahrzeugnetzwerk aus. Die klare Trennung der Zust\u00e4ndigkeiten innerhalb der Zonen erm\u00f6glicht eine bessere Fehlerdiagnose und -eingrenzung und damit eine schnellere Reaktion auf St\u00f6rungen. Zudem kann Redundanz gezielter umgesetzt werden, indem sicherheitskritische Funktionen gezielt in mehreren Zonen abgesichert werden. Diese Modularisierung stellt sicher, dass das Fahrzeug im Fehlerfall kontrolliert in einen sicheren Zustand \u00fcberf\u00fchrt werden kann &#8211; eine zentrale Anforderung im Kontext der ISO 26262 und des autonomen Fahrens.<\/p>\n\t<div id=\"gap-1979518777\" class=\"gap-element clearfix\" style=\"display:block; height:auto;\">\n\t\t\n<style>\n#gap-1979518777 {\n  padding-top: 30px;\n}\n<\/style>\n\t<\/div>\n\t\n\n<div class=\"row\"  id=\"row-455128545\">\n\n\n\t<div id=\"col-1544061355\" class=\"col small-12 large-12\"  >\n\t\t\t\t<div class=\"col-inner\"  >\n\t\t\t\n\t\t\t\n\n<div class=\"message-box relative\" style=\"padding-top:15px;padding-bottom:15px;\"><div class=\"message-box-bg-image bg-fill fill\" ><\/div><div class=\"message-box-bg-overlay bg-fill fill\" style=\"background-color:rgb(245, 245, 247);\"><\/div><div class=\"container relative\"><div class=\"inner last-reset\">\n\n\t<div id=\"gap-1326904359\" class=\"gap-element clearfix\" style=\"display:block; height:auto;\">\n\t\t\n<style>\n#gap-1326904359 {\n  padding-top: 20px;\n}\n<\/style>\n\t<\/div>\n\t\n\n<h2><strong>Innovation und Kooperation f\u00fcr sichere Mobilit\u00e4t <\/strong><\/h2>\n<p>Die sichere Daten\u00fcbertragung in modernen vernetzten Fahrzeugen erfordert ein Zusammenspiel von Hightech-Komponenten: Hochwertige Kabel und Stecker als physikalische Basis, robuste Protokolle und Standards f\u00fcr eine fehlerfreie Kommunikation sowie ausgefeilte Architekturen mit Redundanz und EMV-Schutz. Automobilhersteller und Zulieferer investieren intensiv in diese Bereiche. Ausgereifte Industriestandards sorgen daf\u00fcr, dass die Datenautobahnen im Fahrzeug zuverl\u00e4ssig und sicher funktionieren &#8211; eine Grundvoraussetzung f\u00fcr die vernetzte Mobilit\u00e4t von morgen.<\/p>\n<p>MD ELEKTRONIK spielt bei der sicheren Daten\u00fcbertragung im Fahrzeug eine Schl\u00fcsselrolle. Durch konfektionierte Datenleitungen und Steckverbinder mit hoher Signalqualit\u00e4t und robustem EMV-Schutz erm\u00f6glicht MD eine zuverl\u00e4ssige Hochgeschwindigkeits-Datenkommunikation im Automobil. Das Unternehmen bringt sein Know-how fr\u00fchzeitig in die Standardisierung ein und arbeitet seit 2013 aktiv in Gremien wie der IEEE Automotive Ethernet Task Force und der OPEN Alliance mit. So flie\u00dfen neueste Sicherheits- und Leistungsanforderungen direkt in die Industriestandards ein. Aktuelle Entwicklungsprojekte &#8211; wie Datenleitungen f\u00fcr Multi-Gigabit-Ethernet (bis 25 Gbit\/s) oder neue Stecksysteme &#8211; unterstreichen diesen Anspruch.<\/p>\n\t<div id=\"gap-1906643005\" class=\"gap-element clearfix\" style=\"display:block; height:auto;\">\n\t\t\n<style>\n#gap-1906643005 {\n  padding-top: 20px;\n}\n<\/style>\n\t<\/div>\n\t\n\n\n<\/div><\/div><\/div>\n\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\n\n<\/div>\n<div class=\"message-box relative product-message-box-v2 hide-for-medium\" ><div class=\"message-box-bg-image bg-fill fill\" ><\/div><div class=\"message-box-bg-overlay bg-fill fill\" ><\/div><div class=\"container relative\"><div class=\"inner last-reset\">\n\n<div class=\"row row-collapse align-equal align-center product-message-box\"  id=\"row-867529814\">\n\n\n\t<div id=\"col-875896796\" class=\"col medium-4 small-12 large-4\"  >\n\t\t\t\t<div class=\"col-inner text-center\"  >\n\t\t\t\n\t\t\t\n\n\t<div class=\"img has-hover x md-x lg-x y md-y lg-y\" id=\"image_1349536741\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"img-inner image-cover dark\" style=\"padding-top:80%;\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" width=\"1020\" height=\"719\" src=\"https:\/\/www.md-elektronik.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/USB-C-CAM-001-DINA5-V1-HQ-002-1024x722.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.md-elektronik.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/USB-C-CAM-001-DINA5-V1-HQ-002.jpg 1024w, https:\/\/www.md-elektronik.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/USB-C-CAM-001-DINA5-V1-HQ-002-300x211.jpg 300w, https:\/\/www.md-elektronik.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/USB-C-CAM-001-DINA5-V1-HQ-002-768x541.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1020px) 100vw, 1020px\" \/>\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n<style>\n#image_1349536741 {\n  width: 100%;\n}\n<\/style>\n\t<\/div>\n\t\n\n\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\n\n\t<div id=\"col-1307245023\" class=\"col medium-7 small-12 large-7\"  >\n\t\t\t\t<div class=\"col-inner\"  >\n\t\t\t\n\t\t\t\n\n\t<div id=\"gap-671663318\" class=\"gap-element clearfix\" style=\"display:block; height:auto;\">\n\t\t\n<style>\n#gap-671663318 {\n  padding-top: 20px;\n}\n<\/style>\n\t<\/div>\n\t\n\n<p><strong><span style=\"font-size: 90%;\">Sie haben Fragen zum Thema, oder m\u00f6chten mehr \u00fcber unsere Produkte erfahren? 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Er leitet die Fachabteilung f\u00fcr Hochfrequenzentwicklung mit Fachingenieuren in der Hochfrequenz- und Strukturmechanik Simulation zur Entwicklung von Daten\u00fcbertragungskomponenten. Als aktives Mitglied in diversen Standardisierungsgremien wie IEEE 802.3 arbeitet er an der Entwicklung von neuen leistungsf\u00e4higen Daten\u00fcbertragungssystemen f\u00fcr die Automobilindustrie mit<\/p>\n\n\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\n\n\n<style>\n#row-660960873 > .col > .col-inner {\n  padding: 0 0px 0px 0px;\n}\n<\/style>\n<\/div>\n\n<\/div><\/div><\/div>\n\n\t<div id=\"gap-135952968\" class=\"gap-element clearfix\" style=\"display:block; height:auto;\">\n\t\t\n<style>\n#gap-135952968 {\n  padding-top: 30px;\n}\n<\/style>\n\t<\/div>\n\t\n\n<p><\/strong><\/p>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sichere Daten\u00fcbertragung in vernetzten Fahrzeugen \u2013 Das R\u00fcckgrat moderner Mobilit\u00e4t<\/p>\n","protected":false},"author":14,"featured_media":28322,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[26],"tags":[],"class_list":["post-28321","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-news-2"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.md-elektronik.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28321","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.md-elektronik.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.md-elektronik.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.md-elektronik.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.md-elektronik.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=28321"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/www.md-elektronik.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28321\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28386,"href":"https:\/\/www.md-elektronik.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28321\/revisions\/28386"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.md-elektronik.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/28322"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.md-elektronik.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=28321"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.md-elektronik.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=28321"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.md-elektronik.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=28321"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}